Archiv für den ‘Opel’ Tag
Negative Insolvenz? Iwo, alles hat zwei Seiten
In Rahmen dieser Arbeit soll erörtert werden, warum der Begriff „Insolvenz“ in Deutschland mit den zum Teil falschen Bedeutungen assoziiert wird und weshalb die Rettung der deutschen Wirtschaft auch davon abhängt, inwiefern die Gesellschaft bereit ist, sich von diesem Verständnis zu verabschieden und sich konkret mit diesem Begriff auseinanderzusetzen. Dabei ist insbesondere auf die Eigenschaft der Deutschen Rücksicht zu nehmen, das Negative nicht gerne zu sehen und deshalb auf Sprichwörter und Leitideen auszuweichen, um sich nicht konkret mit den Dingen zu beschäftigen. Daher will ich versuchen, das System der Insolvenz etwas auszuleuchten – soweit es mir mit meinen Mitteln zu diesem Zeitpunkt möglich ist. Weiterlesen »
Opel-Rettung vs. Pflichtverletzung
Für die einen ist er nun der “Baron aus Bayern” (Anlehnung an “Professor aus Heidelberg” – Kirchhof), für die anderen der neue Friedrich Merz. Politker haben es heute nicht leicht, wenn sie sich für etwas stark machen, dass nicht wahlkampftauglich zu sein scheint oder was einem Flügel der eigenen Partei missfällt. Das System Regierung ist eines der instabilsten Konstrukte, dass es seit jeher gibt, denn es ist der verbale Konflikt, der es fast unmöglich macht, seine Ansichten durchzusetzen. Es wird nach dem Prinzip des geringsten Widerstands regiert und dies richtet sich nicht nach dem geringsten Widerstand aus der Bevölkerung aus, sondern nach dem geringsten Widerstand beim Regierungspartner. So war es auch im Fall Opel zu erwarten, denn das Rettungspaket wurde über Wochen schon als festes Konzept verteidigt und von keinem in Frage gestellt. Bis sich dann doch einer getraut hat, dem es viele eigentlich nicht zugetraut haben und der somit aus meiner Sicht bewiesen hat, dass er zu Recht das Amt des Wirtschaftsministers bekleidet. Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich gegen den Wahlkampfpopulismus gestellt. Weiterlesen »
Münte vs. Josef – und was wir davon lernen können
Liebe Kapitalisten und Kapitalistinnen,
sofern sich jemand heute noch mit diesen Worten identifizieren kann. Ich hatte am gestrigen Morgen das Vergnügen das aktuelle Interview des SPD-Altgedienten Franz “Münte” Müntefering in der FAZ zu lesen. Ein umwerfender Artikel, der mit wieder einmal gezeigt hat, dass ein Studium an einer Universität tattsächlich einen anderen Blick auf die Dinge verschafft! Meine Freundin musste bereits während des Lesens mein Geschimpfe ertragen und mit ein paar Stunden Abstand hat sich die Aggression über die Aussagen von Münte nur geringfügig abgebaut. An einer Stelle im Interview sagt Münte, dass es nicht sein kann, dass die Menschen sich vera**** lassen und ich stimme ihm zu und aus genau diesem Grund muss der Artikel her, denn Münte macht in seinem Artikel nichts anderes, als seine Leserschaft mit undurchdachten Parolen zu verwirren! Weiterlesen »
Bemerkungen zur Bilanztheorie
Sehr geehrte Leserschaft,
nach einer etwas länger als geplanten Schreib- und Veröffentlichungspause haben wir uns wieder zusammengefunden und werden die Arbeit mit dem heutigen Tag wieder aufnehmen! Dazu lässt sich wunderbar ein Einstieg in das neue Semester einbinden und unser neues Lieblingsfach präsentieren: externes Rechnungswesen. Ein Akt “geistiger Hygiene” (Wagner) sei die Fähigkeit zu buchen, insbesondere richtig zu buchen. Das soll aber vorerst nur so dastehen, bevor ich näher darauf eingehe, wichtiger an dem Punkt ist mir eher die Frage: warum heißt Betriebswirtschaft Betriebswirtschaft? Weiterlesen »
Was ihr von den Rettungsplänen für Opel haltet…
…wollten wir einmal durch eine Umfrage herausfinden. Was bei dieser Miniaturumfrage als Ergebnis raussprang? Einfach mal selber nachlesen –> Weiterlesen »
Warum Opel?
Der Übermut deutscher Politiker in einem Wahljahr ist nicht besonders ungewöhnlich. Normalerweise kann man sich darauf einstellen, dass besondere Modelle zur Steuerbemessung in die Runde geworfen werden oder der Staatshaushalt auf besonders innovative Weise ausgeglichen werden soll. Dieses Jahr unterscheidet sich zweifelsohne von den beschriebenen Begebenheiten eines Wahljahres, könnte man glauben. Meiner Meinung nach, sind die gleichen Themen in einer anderen Welt verpackt. Denn auch die Wirtschaftskrise tangiert durchaus diese brisanten und konfliktreichen Themen, mit denen Politiker sich gerne schmücken und sich mit unkonventionellen Ansichten positionieren wollen. Wer glaubt, dass die Rettung von Opel aus rein wirtschaftlichen Gründen erfolgt, der solle bitte diesen Artikel weiterlesen, denn aus der Sicht des Marktes macht eine Rettung von Opel eventuell nicht so viel Sinn, wie es gerne von einigen Spitzenpolitikern unseres Landes dargestellt wird. Weiterlesen »
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