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		<title>UMBAU</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 21:00:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[AKTUELL BEFINDET SICH UNSERE SEITE IM UMBAU DIE REDAKTION<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=290&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AKTUELL BEFINDET SICH UNSERE SEITE IM UMBAU</p>
<p>DIE REDAKTION</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/290/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=290&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Neues aus der Steuerwelt (heute: steuerfreies Einkommen)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 13:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twoandahalfmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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		<description><![CDATA[Nennen Sie mir eine steuerbefreite Einkommensart, die keiner der sieben Einkunftsarten des Einkommensteuergesetz (EStG) zuzuordnen ist?! Der geneigte Hobby-Steuerberater wird Ihnen nun erklären, dass es eine solche Art des Einkommens nicht gibt, da das deutsche Steuersystem alle möglichen Arten erfasst hat. Die Antwort ist, dass es eine Art des Einkommens gibt, die nicht erfasst ist, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=280&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Nennen Sie mir eine steuerbefreite Einkommensart, die keiner der sieben Einkunftsarten des Einkommensteuergesetz (EStG) zuzuordnen ist?! Der geneigte Hobby-Steuerberater wird Ihnen nun erklären, dass es eine solche Art des Einkommens nicht gibt, da das deutsche Steuersystem alle möglichen Arten erfasst hat. Die Antwort ist, dass es eine Art des Einkommens gibt, die nicht erfasst ist, aber um dies zu erfahren muss man schon ein wenig ausholen. Der Artikel könnte dabei helfen.<span id="more-280"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Am Anfang war die Idee, die Steuern zu vereinfachen. Natürlich springen in diesem Moment alle Leute auf die Tische und rufen „juhu“, weil Steuervereinfachung in Deutschland immer mit Steuererleichterung gleichgesetzt wird. Natürlich klingt es verlockend, wenn ein netter Mitfünfziger von einfachen, gerechten Steuern spricht, die man nach Prof. Kirchhoff auch auf einem Bierdeckel erledigen kann. Berechtigter Weise kann man da natürlich nach der Größe der Bierdeckel fragen, an den man noch Anlagen anheften kann. Die Ära Kirchhoff ist jedoch Geschichte, nun geht es um die Frage: „Können/Dürfen wir alles besteuern?“ In diesem Moment müsste man sich im Klaren sein, was denn alles nicht besteuert wird. Sie können das gerne in §3 EStG nachschlagen, aber eine Beschränkung auf einige spannende Beispiele sollte im Rahmen dieses Abrisses reichen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die rot-grüne Bundesregierung vergangener Zeiten hat im Rahmen der damals verzweifelten Stimmensuche ein neues Wählerfeld für sich entdeckt und einer Einkommensgruppe ermöglicht ihr Zusatzeinkommen steuerfrei zu beziehen. Bedienungen im Bewirtungsgewerbe dürfen ihre Trinkgelder seitdem steuerfrei in die eigene Tasche bugsieren (gem. §3 Nr.51 EStG). Natürlich ist das nicht die Einkommensart die ich meine, da hier eine nichtselbstständige Tätigkeit verübt wird. Aber ich bin der Meinung, dass dies eine interessante Nebengeschichte ist. Ob die Regelung fair ist und mit welchem anderen Einkommen sie zu vergleichen sei, dazu wird von niemandem eine Aussage gemacht – über angemessene Kommentare zu diesem Feld würden wir uns sehr freuen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer häufiger den Flieger als die Bahn besteigt, weil er für 29€ von Stuttgart nach Hamburg fliegen kann (inklusive Steuern…) anstelle von &gt;100€ ohne Bahncard in der DB, der hat meistens auch eine Karte seiner Lieblingsfluggesellschaft, oder von allen, damit er überall Meilen sammeln kann. Dies ist nicht verwerflich, denn als Privatperson macht das vorerst steuerlich keinen Unterschied. Jetzt nehmen wir aber an, dass wir die Sachprämien (gesetzlich für Bonusmeilen) im Rahmen unserer unternehmerischen Tätigkeit erhalten. Dann sind diese steuerfrei, da der steuerliche Teil auf das Unternehmen entfällt. Klingt komisch, ist aber erst mal so.</p>
<p style="text-align:justify;">Gravierender wird dann schon eher die Frage, ob wir den Lottogewinner besteuern sollten oder ob wir Stipendien gemäß dem eigenen Einkommenssteuersatz versteuern sollten und ob diese Anreize dann überhaupt noch bestehen. Der erste Gedanke eines jeden Lottospielers, wenn ein anderer gewonnen hat, wird vermutlich in Richtung von Neid gehen und in dem Moment scheint eine Besteuerung recht sinnvoll. Im Fall des eigenen Gewinns ist dann vermutlich eine Steuer absolut sinnlos. Darum geht es jedoch gar nicht, denn entscheidend wäre bei der Gewinnversteuerung die Verlustkomponente, denn alle anderen Lottospieler könnten ihre Einsätze von der Steuerbemessungsgrundlage abziehen und somit ihr Einkommen künstlich schmälern. Ist trocken, aber zum Glück nicht umgesetzt. Bei den Stipendien würde der Grund für Stipendien einfach wegfallen, denn Stipendien sind nicht für Sozialschwache, sondern für Leute, die forschend tätig sind (Zitat Wagner). Das mag man in gewissen Institutionen anders sehen, letztlich orientiert sich die Vergabe von Stipendien doch recht überwiegend an dieser Maxime, zumindest im Universitätskosmos betrachtet.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach so viel trockener Kost einfach mal was zum Aufheitern: wenn Ihre Kinder so anti-autoritär erzogen wären, wie die, die in Arbeitskreisen den Ort der Bildung an der Universität zu Tübingen bestreiken, dann würden Sie ihren Kinderfreibetrag auch nicht mehr wollen, oder? Nun, man soll die Leute nicht nach dem Äußeren beurteilen und letztendlich kämpfen sie für eine gemeinsame Sache, die nur nicht von jedem Studenten verstanden werden kann. International gesehen, sind die deutschen Ausgaben für Bildung katastrophal – katastrophal gering. Aber das soll nur eine Anmerkung am Rande sein, da wir uns mit dem Thema vielleicht ein anderes Mal beschäftigen.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch die Richtung in die wir uns gerade bewegen, führt uns genau zu dem Einkommen, dass der deutsche Staat nicht als steuerpflichtig einstuft, weil er den Sachverhalt nicht regeln kann. Das Versagen der Steuerbarkeit von Einkommen tritt immer dann ein, wenn es den Sachverhalt bisher nicht gab (z.B. waren Hedgefonds im Ursprungsgesetz noch nicht verwirklicht und es hat auch über 30 Jahre gedauert, bis es eine einheitliche Regelung gab) oder wenn der Sachverhalt einfach nicht an die Öffentlichkeit kommt. Mit letzterem Fall bewegen wir uns in einen Bereich, der natürlich mit legalem Einkommen so viel zu tun hat, wie van Gaal mit erfolgreichem Fußball, aber auch das sei an anderer Stelle diskutiert.</p>
<p style="text-align:justify;">Hausbesitz wird in Deutschland insoweit gefördert, als dass der deutsche Staat seit Jahrzehnten eine negative Bilanz bei den Steuereinkünften aus Vermietung und Verpachtung ausweist. Die einzelnen Regelungen sind jetzt zu weitführend, da ich das Geheimnis auch nicht weiter verschleiern möchte. Nehmen wir also an, wir besitzen ein Haus in schönster Lage der Innenstadt. In diesem Haus haben wir 6 Eigentumswohnungen mit mehreren Zimmern. Leider stellt sich heraus, dass eine Mietpartei nicht ganz unseren Vorstellungen von netten Mietern entspricht und wir entschließen uns dazu, das Mietverhältnis zu beenden. Nun sieht das die mietende Partei anders und beschließt gegen unsere Entscheidung derart vorzugehen, dass sie die Wohnung besetzt hält, obwohl das Mietverhältnis ordnungsgemäß gekündigt ist. Dieses Phänomen nennt sich Mietnomade. Das Problem hieran ist, dass es nur einen Weg gibt, diesen Zustand zu verändern. Da rechtlich nicht gegen den Mietnomaden vorgegangen werden kann, bleibt nur eine Zahlung des Vermieters an den Mietnomaden, der damit zum Auszug ausgezahlt wird. Ein fairer Deal, da unser Mietobjekt seine Substanz erhält (sonst spielen die anti-autoritär erzogenen Kinder den ganzen Tag mit dem Hammer im Bad) und für eine erneute Vermietung keine Renovierung nötig ist. Somit kommt der Mietnomade zu einem Einkommen, dass durchaus auch regelmäßig sein kann und das unter keine Regelung des EStG fällt.</p>
<p style="text-align:justify;">An sich wäre das nicht die Rede wert, denn wer will schon als Mietnomade gebrandmarkt sein? Aber überlegen Sie sich doch mal in geeigneter Runde (Familie bietet sich an), wer von Ihnen den Mietnomaden macht und somit zu steuerfreiem Einkommen kommt. In gewissen Dreiecksbeziehungen macht dies sogar noch mehr Sinn, aber da wir gerade an einer solchen Geschäftsidee arbeiten, wollen wir uns dazu geschlossen nicht äußern. Falls jemand näheres Interesse hegt und nähere Informationen austauschen will, darf sich gerne an die Redaktionsmail wenden. Bis dahin, viel Erfolg beim Steuern sparen!</p>
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		<title>KU 25 besetzt!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>feds91</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Montagmorgen im Leben eines Studenten stellen sich viele Nicht-Akademiker meist wie folgt vor: Ausschlafen bis 12 Uhr. Völlig verkatert bis 16 Uhr frühstücken und ggf. für eine Veranstaltung um 18 Uhr an die Uni gehen. Doch davon ist in unserem Leben als BWL-Studenten des 5. Fachsemesters keine Spur. Punkt 7 klingelt der Wecker. Schnell [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=276&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Den Montagmorgen im Leben eines Studenten stellen sich viele Nicht-Akademiker meist wie folgt vor: Ausschlafen bis 12 Uhr. Völlig verkatert bis 16 Uhr frühstücken und ggf. für eine Veranstaltung um 18 Uhr an die Uni gehen. Doch davon ist in unserem Leben als BWL-Studenten des 5. Fachsemesters keine Spur. Punkt 7 klingelt der Wecker. Schnell springt man unter die Dusche, verzichtet auf ein ausgiebiges Frühstück und erkämpft sich einen Platz im völlig überfüllten Linienbus, um pünktlich 8 c.t. (studentische Pünktlichkeit, you know) weisen Worten zu Kasse- und Terminzinssätzen zu lauschen. Doch gewöhnlich ist dieser Montagmorgen, an den man sich aus den vorangegangenen Semestern schon gewöhnt hat, heute beileibe nicht.<br />
<span id="more-276"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Schon einige Meter vor den heiligen Hallen betriebswirtschaftlicher Bildung ragen Banner mit Aufschriften wie „Kupferbau besetzt“ oder „Bildungsstreik“ in die Höhe. Das Innere des Gebäudes erinnert demnach mehr an eine Mixtur aus Alt-68ern und politischen Aufständen in ehemaligen Sowjetteilrepubliken Ende der Achtziger. Die Details dieses Bildes überlasse ich euerer Fantasie. Seit vergangenem Donnerstag belagert eine Gruppe (im Jargon nennt man das ja gerne Arbeitskreis) von Studenten den größten Saal des Hörsaalgebäudes, Kupferbau 25 (kurz: Ku 25), um gegen Studiengebühren, schlechte Lehre, überfüllte Hörsäle und dergleichen zu protestieren. Dabei wird selbstredend zu einem Dialog mit allen Studenten aufgerufen, um die Situation, die bereits in Österreich und einigen anderen Universitätsstädten in Deutschland zu „Streiks“ geführt hat, zu analysieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Aha. Ich als an sich zufriedener, wenn auch gerne mal die Machenschaften seiner Fakultät kritisch hinterfragender BWL’er soll mich also dieser streikenden Horde anschließen? Berechtigter Einwand in Form einer Gegenfrage: Wozu? Wie in der um 8:15 beginnenden Vorlesung unweigerlich zu sehen ist, gibt es keinen überfüllten Hörsaal: Gut 40 Studenten auf mehr als 100 Plätzen. OK, es gab Zeiten, in denen es knapp war und der ein oder andere Zuspätkommer auf dem Gang Platz nehmen musste. Aber, dies ist definitiv als Ausnahme anzusehen. Mancher Dozent würde dies gar als gerechte Strafe auffassen. Eine Vorlesung beginnt c.t. – keine Minute später. Würde man es wagen, in ein Meeting mit dem Vorstand zu spät zu kommen? Wohl nicht. Zumal: Verbindet die Öffentlichkeit nicht seit Jahren solch ein Zustand mit DEM Studieren? Die Anglistikstudenten wettern, dass für 700 Leute kein Platz in einem Tübinger Hörsaal ist. Das mag sein, die Lösung des Problems findet sich jedoch im zweiten Satz des widerspenstigen, der die aktuelle Situation beschreibt: Der Rest nimmt an der Vorlesung mittels Videokonferenz teil. Wo ist also das Problem? Diese Praxis ist bspw. in St. Gallen, der Top-Universität für BWL, Gang und Gebe. Andererseits: Würde man den Studiengang auf die maximal verfügbaren Plätze im Hörsaal beschränken, kämen die ersten Kleingeister auf die Idee, einen Streik anzuzetteln, da es beinahe unmöglich ist, einen Platz im Fach der Anglistik in Tübingen zu ergattern.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber hauptsache das ganze funktionierende System bestreiken und in Frage stellen. Aus aktueller Affinität zum Thema Steuern wird deutlich, dass die breite Öffentlichkeit ein funktionierendes, in seiner Gerechtigkeit kaum zu übertreffendes System als „unnütz“ deklariert. Die Kritik an der akademischen Ausbildung ist kaum anders zu bewerten. Es verwundert daher auch niemanden, dass die Gruppe der Streikenden, ähm, der Arbeitskreis, vornehmlich das (ich gebe zu recht vorurteilsvolle) Bild des klassischen Lehramtstudenten charakterisiert. Vergeblich wird ein Gegenwert zu den jedes halbe Jahr anfallenden 602 € an Studiengebühren gesucht. Was erwartet ihr? Freibier für alle? Zum einen können 602 € ein klares Zeichen dafür sein, sich die Wahl eines Studiengangs ganz genau zu überlegen. Zum anderen sehe ich in der zunehmenden Zahl an Übungsgruppen, einer modernisierten und in Beständen zulegenden Seminarbibliothek ganz genau, dass das Geld zumindest nicht vollends in unnütze, nicht erkennbare Projekte fließt. Schaut doch einfach ins Ausland, wo ein halbes Vermögen für ein Semester Studium aufgebracht werden muss. Dagegen fahren wir alle in Deutschland sicher nicht so schlecht. Umgerechnet 100 € pro Monat, um sich eine Ausbildung zu sichern, die einem einige Tore im Leben aufstoßen kann. Es gibt Investitionen mit schlechteren Renditechancen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ohne einen Blick zu würdigen, begebe ich mich in meinen Hörsaal und lerne lieber Methoden, die mir Ende Februar beim Bestehen der Klausuren helfen… für diese hilft mir ein Streik meiner eigenen Bildung auch nicht!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/276/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=276&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>FC Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 19:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twoandahalfmen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Sonntag, den man so schnell nicht vergessen wird. Ein Sonntag, an dem die eine Partei freudestrahlend einen Verlust feiert und eine andere das Jahrhundertergebnis feiert. Aber auch ein Sonntag, der den Zenit zweier Parteien neu definiert und den großen Verlierer der Wahl mit Scherben überhäuft. So viel zu meinen Erfahrungen aus dem gestrigen Abendfernsehen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=273&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein Sonntag, den man so schnell nicht vergessen wird. Ein Sonntag, an dem die eine Partei freudestrahlend einen Verlust feiert und eine andere das Jahrhundertergebnis feiert. Aber auch ein Sonntag, der den Zenit zweier Parteien neu definiert und den großen Verlierer der Wahl mit Scherben überhäuft. So viel zu meinen Erfahrungen aus dem gestrigen Abendfernsehen und der heutigen Presse. Erstaunlicher Weise, lässt sich das Geschehene durch einen Vergleich ganz gut karikieren und ein Ausblick erstellen, was uns in den kommenden Jahren erwarten könnte. Ganz unabhängig von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise!</p>
<p>„Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel“, „22 Mann laufen einem Ball hinterher und am Ende gewinnt Deutschland“ und „Foul ist, wenn der Schiedsrichter pfeift“ sind Zitate aus der Fußballwelt, die selbst die kleinen Jungs in der E-Jugend schon beherrschen und verinnerlicht haben. Politikern das Spielverständnis eines E-Jugendlichen vorzuwerfen wäre sicherlich amüsant, würde aber dem Spielwitz gewisser Größen sicherlich nicht gerecht werden. So stellt sich nun die Frage, wer das Kabinett der neuen Tigerenten-Regierung bilden soll. Dazu Vermutungen zu formulieren, würde meine politische Bildung vollkommen übersteigen und ein munteres Abkupfern aus FAZ oder anderen Zeitungen nach sich ziehen.<span id="more-273"></span><br />
„Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel“<br />
Der nächste Wahlkampf ist 2013, also genug Zeit, um intensive Trainingslager durchzuziehen und sich auf den größten Politwettbewerb Deutschlands vorzubereiten. Wie auch im Fußball kann man Turniere nach Größenklassen einteilen. Auch wenn wir uns mit dem aktuellen Wahlkalender fast einer saisonalen Form mit regelmäßigen Spielen nähern, so sind die Wahlen (zum Glück NOCH) Turniere auf Ebene von Freundschafts-, Europa- oder Weltmeisterschaftsturnieren. Waren die Wahlen in Bayern bis vor Kurzem noch Freundschaftsturniere, zu denen die CSU alle anderen Parteien einlud, um ihnen richtig den Hintern zu versohlen, so ist in der Zeit nach dem allmächtigen Libero aus Bayern – Ede Stoiber ist hier gemeint – auch hier eine spielstarke FDP, die das flügellahme Spiel der CSUler deutlich belebt hat, aufgetaucht. Natürlich muss man berücksichtigen, dass die CSU ihrer Starstürmer an die erste Mannschaft der Bundestagsfraktion von CDU/CSU verloren hat und ein Karl-Theodor als zentrale Spitze eventuell ein anderes Ergebnis eingefahren hätte.</p>
<p>Allerdings ist auch Die Linke mit ihren drei Wadenbeißern und die Grünen mit ihren Schönspielern oder auch Trainingsweltmeistern, die im richtigen Spiel nichts reißen, an einem Punkt angekommen, an dem sie feststellen müssen, dass es zu mehr als der Turnierqualifikation meistens nicht reicht. Genießt Die Linke in Brandenburg noch den Heimvorteil, ist sie in den meisten anderen Ländern deutlich an ihre obere Grenze gestoßen! Allerdings sollen die Plätze in Brandenburg in so einem schlechten Zustand sein, dass man berücksichtigend feststellen muss, dass hier ein gepflegtes Kurzpassspiel kultivierter Mannschaften dem populistischen Getrete deutlich unterlegen ist. Man könnte also meinen, dass eine Landtagswahl einem Europameisterschaftsturnier gleichkommt und dort, je nach Region, durchaus unterschiedliche Mannschaften mit den (polit-)klimatischen Bedingungen besser umgehen zu können.</p>
<p>Doch von zentraler Bedeutung ist natürlich die Weltmeisterschaft. Hier gab es zwei faustdicke Überraschungen. Setzten sich in der Gruppenphase (also über die 5%-Hürde) noch alle Favoriten durch, so gab es ab dem Viertelfinale doch tumultartige Überraschungen. Während die CDU/CSU-Fraktion mit vielen Gegentoren durch die Runden zog, aber immer ein Tor mehr als der Gegner schoss (egal welcher) und sich am Ende ungefährdet durchsetzte, fanden andere Parteien sich schneller als Zuschauer wieder als ihnen lieb war. Natürlich befindet sich die SPD in einem strukturellen Umbruch und die Jugendarbeit wurde auch lange Zeit vernachlässigt. Die konditionellen Werte ehemaliger Spitzenspieler – wie Münte – sind im Keller angekommen und sich nur auf die Erfahrung weniger Stützen zu verlassen, reicht nicht. Verglichen mit einer WM, wäre die SPD wohl im Halbfinale mit einem 0:5 untergegangen und müsste sich von der heimischen Presse einiges anhören. Interessant wäre natürlich zu sehen, wer der SPD diese Niederlage zugefügt hat. Einfach wäre es, zu sagen, dass Die Linke die Linken der SPD hinzugewonnen hat. Aber das wäre zu einfach. Im Halbfinale ist die SPD an der CDU/CSU gescheitert, die nicht wie nach Kiesinger an der SPD scheiterten. Es ist der „jugendliche“ Elan eines Karl-Theodor, die den totalen Absturz einer CDU/CSU verhinderten.</p>
<p>„…und am Ende gewinnt Deutschland“<br />
Man könnte Deutschland auch mit der CDU/CSU gleichsetzen, aber das würde der grandiosen Leistung der FDP nicht gerecht werden. Denn die Union wäre nicht Regierungspartei ohne den Neueinkauf Westerwelle. Der neue Turm in der Abwehrschlacht hat sich in der 2.Liga (Opposition) die nötige Härte und Beständigkeit für den Job als Abwehrchef geholt. Durch überragende Standhaftigkeit und eine klare Linie im Aufbau, empfahl sich Guido schnell für die 1.Liga (Regierung). Doch erst zum Ende der regulären Saison konnte sich Spielführerin Merkel dazu entschließen, sich von ihrem bisherigen 6er Frank-Walter zu trennen und klar Stellung für die neue Saison bzw. das anstehende Turnier zu beziehen. Es wäre schwierig, hier nur von Turnieren zu sprechen, da der Regierungsalltag doch einer Saison am nächsten kommt.</p>
<p>Fraglich ist natürlich, ob Deutschland nun am Ende gewonnen hat. Die Antwort der Parteien darauf ist denkbar eindeutig: während das bürgerliche Lager sich selbst und den Titel feiert, murren die anderen rum, sprechen von einem unverdienten Sieg und hadern mit dem Schiedsrichter. Doch am Ende wird auch hier die Vernunft siegen und man wird sich fragen, welche eigenen Fehler zu einem solchen Ergebnis geführt haben. Personelle Konsequenzen nicht ausgeschlossen. Insbesondere die SPD wird darüber nachdenken, ob sich Jugendarbeit nicht doch noch auszahlen könnte!</p>
<p>„Foul ist, wenn der Schiedsrichter pfeift“<br />
Das war das Motto des neuen Abwehrturms in der neuen Regierungsmehrheit. Wahlkampf bedeutet auch immer persönliche Verunglimpfung durch nicht ganz saubere Zweikämpfe. Provokationen und kleine Seitenhiebe sind an der Vorstellung von FDP-Saubermann Westerwelle abgeprallt, der die Anweisungen des Trainers klar umsetzt und keinerlei Foulspiel beging. Turniersieg ohne Foulspiel und als fairster Spieler des Turniers ausgezeichnet. Zwei Titel, die Westerwelles neue Position als „ernster Guido“ untermauern dürften. Auf der anderen Seite stehen die Raubeine der Linken, die ebenfalls jeden Zweikampf annahmen, sich jedoch eher in Gattuso-Manier auf ihre Gegenspieler stürzten und dadurch auch selber die ein oder andere Blessur davontrugen. In der Hinsicht fallen ebenfalls die beiden ehemaligen „Volksparteien“ auf, die sich in den Zweikämpfen auffällig zurückhielten.</p>
<p>„Nachberichterstattung“<br />
Die Analyse des Turniers zeigt, dass die CDU/CSU, trotz großer Schwächen in der Abwehr, als zufriedener Siegerverlierer vom Platz geht. Die FDP ist erfreut, dass sie demnächst, auch bei Weltmeisterschafts- und nicht nur bei Freundschaftsturnieren, das Flügelspiel und die Innenverteidigung der CDU/CSU bereichern darf. Die SPD im Gegensatz dazu, muss sich dringend der Kernfrage stellen und die Zusammenstellung des Kaders überarbeiten. Die Linke und die Grünen müssen sich fragen, ob die aktuell besetzte Position bei der nächsten Weltmeisterschaft noch dafür reicht, um das Achtelfinale (10%-Hürde) zu überstehen. Und am Ende leben wir in einer Demokratie, in der es darauf ankommt, dass eine Regierung klare Ziele vor Augen hat. Daran werden CDU/CSU und die FDP in den nächsten Wochen arbeiten müssen, da die neue Saison ansonsten Ausmaße des Berliner Fußballklubs annehmen wird. Und weder Angela noch Guido wollen ab 2013 wieder in der 2.Liga spielen!</p>
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	</item>
		<item>
		<title>IFRS 7: Finanzinstrumente</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 18:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>feds91</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[IAS 39]]></category>
		<category><![CDATA[IFRS 7]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresabschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[Versetzen Sie sich in folgende Situation: Als Angestellter in der Konzernrechnungslegung eines größeren Unternehmens bereiten Sie gerade den Jahresabschluss vor. Eine Zeitschiene, wann was in den nächsten drei bis vier Wochen erledigt sein muss, wurde auch bereits ins Büro gehängt. „Endlich mal ein geregelter Abschluss“, denken Sie sich. Doch dann kommt der kaufmännische Leiter &#8211; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=263&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Versetzen Sie sich in folgende Situation: Als Angestellter in der Konzernrechnungslegung eines größeren Unternehmens bereiten Sie gerade den Jahresabschluss vor. Eine Zeitschiene, wann was in den nächsten drei bis vier Wochen erledigt sein muss, wurde auch bereits ins Büro gehängt. „Endlich mal ein geregelter Abschluss“, denken Sie sich. Doch dann kommt der kaufmännische Leiter &#8211; oder in Hierarchien gesprochen: der Vor-Vorgesetzte &#8211; und teilt Ihnen mit, dass der neue internationale Rechnungslegungsstandard, welcher verpflichtend erst im nächsten Geschäftsjahr angewandt werden muss, bereits im aktuellen Geschäftsjahr umgesetzt wird. Dahin ist die Ruhe. Aus dem Nichts müssen Auswertungen gestampft werden, Tochtergesellschaften informiert werden und Mitarbeiter schnellstmöglich auf den Standard geschult werden. Willkommen in der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 7.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-263"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Der vom IASB ausgearbeitete Standard trat am 1. Januar 2007 in Kraft und sieht sich bis zum heutigen Tage mit jährlichen Anpassungen und Erweiterungen konfrontiert. Gemäß seiner Legaldefinition ersetzte er gänzlich den IAS 30 (Angaben im Abschluss von Banken und ähnlichen Finanzinstitutionen) und verlangt weitere Angaben zu den bestehen bleibenden IAS 32 (Finanzinstrumente: Angaben und Darstellung) und IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung). IFRS 7 definiert sich als die verbindlich anzunehmende Rechnungslegungsvorschrift, die „den Adressaten des Jahresabschlusses entscheidungsrelevante Informationen über die Bedeutung von Finanzinstrumenten für die Vermögens-, Erfolgs- und Finanzlage bericht erstattender Unternehmen sowie die von den Finanzinstrumenten ausgehenden Risiken und deren Handhabung gibt“.</p>
<p style="text-align:justify;">Frei interpretiert müssen Bilanzpositionen, die als Finanzinstrumente deklariert werden, in verschiedenen Kategorien unter die Lupe genommen werden. Für den Geschäftsbericht heißt das: unzählige Sonderauswertungen.</p>
<p style="text-align:justify;">Um das Ganze ein wenig zu veranschaulichen, picken wir uns das klassische Beispiel der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen heraus. Während uns die Bilanz einen kumulierten Wert, den man als Dritter lediglich ins Verhältnis zur Bilanzsumme oder anderen Positionen setzen kann, liefert, erfordert IFRS 7 „die Einteilung in Klassen ähnlicher Instrumente“. Explizit wäre die Aufteilung der Ford. a. L. u. L. in Fälligkeiten („bis 30 Tage“, „mehr als 30 bis 90 Tage“, „mehr als 90 Tage“), Bonität („Risikoklasse I“, „Risikoklasse II“) oder Ausfallrisiko („weder überfällig noch wertberichtigt“, „überfällig und nicht wertberichtigt“, „wertberichtigt“) denkbar. Ebenfalls zu überlegen wäre, ob man einzig „überfällige“ Forderungen einer Bonitätsaufgliederung unterzieht.</p>
<p style="text-align:justify;">Was in der Theorie wie ein problemloser Aufriss aussieht, entpuppt sich in der Praxis oftmals als größere Rechenschieberei. Theoretisch müsste bei allen drei Aufteilungen in Summe der gleiche Wert, der auch im Balance-Sheet zu finden ist, stehen… theoretisch. Überall, wo Menschen sitzen, lauern Fehler. So scheitert ein einfaches Unterfangen „IFRS 7“ bereits daran, dass sich Menschen zu viele oder zu wenige Gedanken über die Richtlinie und die vom Konzern angefertigte Eingabemaske machen. Ein namentlich nicht genanter Kollege meinte zum Thema, ob man seinen Tochtergesellschaften auszugsweise auch Stellen der IFRS 7 Definitionen zu den einzelnen Anhangsposten zeigen sollte: „Bloß nicht. Dann fangen die an, das System zu hinterfragen!“</p>
<p style="text-align:justify;">Doch nicht nur Forderungen und demzufolge auch Verbindlichkeiten werden durch IFRS 7 aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Im Zuge der Auswertungen bilden u.a. die DAX-Konzerne eine Gegenüberstellung von Buchwerten und Fair Values ab. Unterschiede entstehen dabei aus den verschiedenen Möglichkeiten des Bewertungsansatzes (z.B. erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert oder zu fortgeführten Anschaffungskosten). Doch selbst dem Laien leuchtet ein, dass der Kassenbestand, egal ob als Fair Value oder als Buchwert ausgewiesen, immer die gleiche Höhe betragen muss. 5 € lassen sich nicht mit einem Mark-to-Model Fair Value gemäß IAS 39 als 6,99 € bilanzieren. Ich kann die Kasse ja aufmachen und nachzählen, wie viel drin liegt.</p>
<p style="text-align:justify;">Soweit die Umsetzung des viel diskutierten und von jedem Unternehmen marginal anders interpretierten internationalen Rechnungslegungsstandards. Ehe der Standard sich in Details, auf die ich nicht näher eingehen möchte, verliert, setzt er mittels seiner beiden Hauptkategorien „Informationen über die Bedeutung der Finanzinstrumente und Informationen über Art und Ausmaß der mit den Finanzinstrumenten verbundenen Risiken“ ein klares Zeichen: Neben nackten Zahlen soll der Bilanzadressat tiefere Einblicke in das von der Konzernleitung diktierte Risikomanagement erhalten.</p>
<p style="text-align:justify;">Verfügt das Unternehmen über hohe Bestände an bereits wertberichtigten oder überfälligen Forderungen? Wo ist das Liquiditätsrisiko von Verbindlichkeiten anzusiedeln? In welcher Höhe bilanziert das Unternehmen Sicherungsinstrumente für Währungs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken? Fragen, die die veröffentlichten IFRS 7 Anhangsangaben wahrlich nicht vollumfänglich beantworten können. Aber zumindest liefern sie interessante Details, wodurch ein Geschäftsbericht ein gutes Stück gehaltvoller wird.</p>
<p style="text-align:justify;">So bekommt der Konzernrechnungsleger das Gefühl, er tut was Gutes &#8211; trotz einer komplett über den Haufen geworfenen Zeitschiene.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/263/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=263&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Jungs reloaded</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 16:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twoandahalfmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[WIR]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr verehrte Leserschaft, natürlich sind wir immer bestrebt, eine Menge auf uns zu nehmen, um Beiträge vom Feinsten zu präsentieren und unsere Gedanken durch Ablage an diesem Ort neu ordnen zu können. Diesmal sind wir einen Schritt weiter gegangen, was jedoch dazu geführt hat, dass wir uns nicht mehr regelmäßig hier melden konnten.  Ab sofort [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=261&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr verehrte Leserschaft,</p>
<p style="text-align:justify;">natürlich sind wir immer bestrebt, eine Menge auf uns zu nehmen, um Beiträge vom Feinsten zu präsentieren und unsere Gedanken durch Ablage an diesem Ort neu ordnen zu können. Diesmal sind wir einen Schritt weiter gegangen, was jedoch dazu geführt hat, dass wir uns nicht mehr regelmäßig hier melden konnten. </p>
<p style="text-align:justify;">Ab sofort werden wir uns auch wieder vereinzelt dem Schreiben zuwenden und man wird hoffentlich erkennen, dass nicht alles, was wir in den letzten 3 Monaten gemacht haben, für die Katz war!</p>
<p style="text-align:justify;">Es wird neue Berichte aus dem Bereich &#8222;WIR&#8220; geben, denn wir waren unterwegs. Es wird neues aus der Politik geben, denn wie sagen wir immer so schön: &#8222;keine Macht den Linken&#8220;, denn sie wirken wie Drogen &#8211;&gt; im ersten Moment die schönsten Glücksgefühle, aber die Reue setzt mit der Vernunft ein!</p>
<p style="text-align:justify;">Aus gegebenem Anlass wird es auch Neues aus dem Bereich des Risikomanagements bei Banken und hoffentlich auch was zu IFRS 7 geben und jede Menge Infos zum Thema Bilanzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Da wir immer noch auf der Suche nach Verstärkung des Autorenteams sind, mach ich das jetzt einfach mal öffentlich und bitte darum, einfach eine kleine Mail &#8211; bei Interesse &#8211; an sechsterstock@gmx.de zu senden und dort die eigenen wirtschaftlichen Interessen und Ansichten darzulegen!  Soll jetzt keine Bewerbung werden, aber einfach mal die Schwerpunkte darstellen und beschreiben, über welche Themen man schreiben möchte.</p>
<p style="text-align:justify;">Wir freuen uns über jede Idee!</p>
<p style="text-align:justify;">Euer Redaktionsteam</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/261/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=261&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>An das Volk der Bierbrauer und -trinker</title>
		<link>http://twoandahalfmen.wordpress.com/2009/07/27/an-das-volk-der-bierbrauer-und-trinker/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twoandahalfmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Jever]]></category>
		<category><![CDATA[Veltins]]></category>

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		<description><![CDATA[Streng genommen, haben wir uns vorgenommen, dass wir nur über sinnvolle wirtschaftliche Themen berichten, aber an einem Abend vor der dritten von vier Klausuren, muss auch einmal über weniger ernste Themen geredet werden! Wenden wir uns deshalb einem Thema zu, dass vielen von uns schon einmal Bauchweh bereitet hat und das auch zur Zeit seinen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=259&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Streng genommen, haben wir uns vorgenommen, dass wir nur über sinnvolle wirtschaftliche Themen berichten, aber an einem Abend vor der dritten von vier Klausuren, muss auch einmal über weniger ernste Themen geredet werden! Wenden wir uns deshalb einem Thema zu, dass vielen von uns schon einmal Bauchweh bereitet hat und das auch zur Zeit seinen Herstellern einige Sorgen bereiten: BIER.<span id="more-259"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Im engeren Sinne ist Bier ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, das durch Gärung meist aus den Grundzutaten Wasser, Malz und Hopfen gewonnen wird. Im weiteren Sinne versteht man unter Bier jedes alkoholhaltige Getränk, das auf Basis von verzuckerter Stärke hergestellt wurde, ohne dass dabei ein Destillationsverfahren angewandt wurde (z. B. Chicha). Die Abgrenzung zu Wein besteht darin, dass für Weine Zucker aus pflanzlichen (Fruchtzucker) oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) vergärt werden, während der Ausgangsstoff für die Gärung bei Bier immer Stärke ist.</p>
<p style="text-align:justify;">An dieser Stelle könnte man meinen, dass wir nun genug gelernt haben, doch eine wichtige Nachricht gibt es noch für alle Sushi-Fans: &#8222;In der Regel wird der Zucker aus der Stärke von Getreide (Gerste, Roggen, Reis, Weizen, Mais) gewonnen, seltener wird Stärke aus Kartoffeln oder anderem Gemüse wie Erbsen herangezogen. Der japanische Sake, obwohl oft als „Reiswein“ bezeichnet, fällt daher ebenfalls unter die Definition der bierartigen Getränke&#8220;.</p>
<p style="text-align:justify;">Da Sake allerdings nicht in Deutschland hergestellt wird und auf hohem Niveau vertrieben wird, soll dieses bierartige Getränk nur einen netten Nebeneffekt darstellen. Das Zentrum des Artikels stellt eine Flüssigkeit dar, die unter strengen Auflagen herzustellen ist und wie kaum ein anderes Exportgut für Deutschland steht. Sich genauer mit den Sorten ober-, unter- oder spontangäriger Biere zu beschäftigen würde ebenfalls das Thema verfehlen, daher empfehle ich dazu <a title="Bier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bier" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bier</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Die aktuelle Meldung ist, dass der Bierkonsum drastisch zurückgegangen ist und Biermarken mit einem Absatzrückgang von bis zu 7% (Jever) zu kämpfen haben. &#8222;Wie das Land, so das Jever&#8220;, könnte der spöttische Politiker sagen und Harry Carstensen zuprosten. Doch die Nordfriesen stehen nicht alleine da, denn auch das &#8222;Biertrinker-Bundesland #1&#8243; (Zitat: FTD.de) muss mit einem demographisch bedingten Rückgang von 5,5% des Bierkonsums leben, worunter Marken wie Veltins insbesondere zu leiden haben. &#8222;Veierabend&#8220; ist da wohl das Stichwort, gerade für Mischgetränke, die nicht mehr das hohe Ansehen der letzten Jahre genießen und daher die veltinseigene Marke V+ an Boden verliert. Veltins ist übrigens besonders in NRW vertreten, das auch mit dem Zitat der ftd bezeichnet wurde.</p>
<p style="text-align:justify;">Einzig und allein Becks schneidet besser als der Markt ab und verliert nur 2,5% an Absatz, doch sind wir mal ganz ehrlich: es gibt so viele tolle Biersorten, warum trinkt ihr denn alle diese Hafenplörre??? In den heutigen Tagen soll man ja immer auf die deutschen Unternehmen stolz sein, die sich noch an der Spitze halten und eine Krise auch ausnutzen, um ihre Stellung zu verfestigen. ABER ich kann beim besten Willen keine Unterstützung für ein Bier finden, dass sogar eine Frau ohne Probleme trinken kann. Soviel zur persönlichen Einstellung zu den deutschen Biersorten, wobei noch die Anmerkung gemacht werden soll, dass auch für einen Nordrhein-Westfalen Veltins nicht das Wahre ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Pro-Kopf-Verbrauch geht zurück und mit großen Schritten auf die 100l-Marke zu, waren es im letzten Jahr noch 111 Liter. Ich möchte alle unsere Leser, zumindest in vernünftigen Maßen dazu aufrufen, die deutsche Wirtschaft zu unterstützen. Wirtschaftliche Stabilität erfordert ein gesundes Maß an Binnenkonsum und wenn man 111 Liter über 365 Tage verteilt, dann ist das auch gar nicht so viel: eigentlich sogar nur 0,3l pro Tag. Früher hieß es, dass ein Glas Rotwein am Tag nicht schadet und mit einem Glas Bier soll es sich klinischen Studien zur Folge nicht anders verhalten. Ein Grund darüber nachzudenken, ob man der Pflicht als guter Bundesbürger auch nachkommt!</p>
<p style="text-align:justify;">Ein deutsches Sprichwort besagt, dass Bier in Maßen gesund ist! Dem Volksmund darf man in der Hinsicht nicht widersprechen und sollte sich nur über die Definition von Maß klarwerden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/259/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=259&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der König ist tot, lang lebe der König</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 22:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>feds91</dc:creator>
				<category><![CDATA[gut zu wissen]]></category>
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		<category><![CDATA[Porsche]]></category>
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		<description><![CDATA[„Er hat Porsche aus Not in Höhen geführt, die für uns alle undenkbar waren. Diese Erfolgsgeschichte trägt seine Handschrift.“ Wahre Worte eines sichtlich gerührten Aufsichtsratvorsitzenden Wolfgang Porsche begleitet von einem in das Stimmungsbild passenden Regenschauer. „Tag der Tränen in Zuffenhausen“ titelt die Financial Times Deutschland auf ihrer Website und hinterlegt das ganze mit Bildern von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=252&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">„Er hat Porsche aus Not in Höhen geführt, die für uns alle undenkbar waren. Diese Erfolgsgeschichte trägt seine Handschrift.“ Wahre Worte eines sichtlich gerührten Aufsichtsratvorsitzenden Wolfgang Porsche begleitet von einem in das Stimmungsbild passenden Regenschauer. „Tag der Tränen in Zuffenhausen“ titelt die Financial Times Deutschland auf ihrer Website und hinterlegt das ganze mit Bildern von geschlagenen Männern und den strahlenden „Triumphatoren“. Die Ära Wiedeking beim Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche ist seit Donnerstag, dem 23. Juli, nach fast genau 16 Jahren, beendet. Was bleibt ist eine romanträchtige Geschichte ohne Happy End.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-252"></span>Es sollte der Coup des Jahrhunderts werden. Klein übernimmt Groß. Schwäbische Präzision und Gewinnmaxime schluckt Massenhersteller. Eine Finanzkrise (mitunter vielleicht auch verfrühte Attacken) stoppten das Unterfangen, das sowieso von vorneherein nur denjenigen als Sieger auserkoren konnte, der bei beiden Parteien im Boot saß. Ob Porsche VW oder VW Porsche übernimmt, konnte Ferdinand Piech herzlich egal sein. Hauptsache am Ende steht der Konzern, der vom Kleinwagen über Sportwagen bis hin zum LKW alles beherbergt. Glückwunsch nach Wolfsburg oder Salzburg. Der Plan ging auf.</p>
<p style="text-align:justify;">Er ging auf, aber auf Kosten einer Personalie, mit der das Wort „Gewinn“ egal ob in gängiger Duden- oder buchhalterischer Definition quasi perfekt korreliert ist. Wendelin Wiedeking. Der promovierte Maschinenbauer wurde im Jahre 1991 Vorstand für Produktion und Materialwirtschaft bei Porsche, wo er Mitte der Achtziger bereits als Referent tätig war. Die damalige Unternehmenslage lässt sich betriebswirtschaftlich als bescheiden, auf gut deutsch als beschissen beschreiben. Gemäß dem Toyoto-Prinzip Poka-yoke werden Prozesse schlanker gemacht. Der schuldenüberhäufte Sanierungsfall wird binnen Jahren zur Goldschmiede. Neue Modelle (Boxster, Cayman, später Cayenne) zeigen Erfolg und entlasten den Lebenszyklus der 911er Baureihen. Zu diesem Zeitpunkt war Wendelin Wiedeking, ein gebürtiger Westfale aus dem Kreis Warendorf bei Münster, bereits Vorstandschef der Dr. Ing. F. Porsche AG. Das Unternehmen lockt die besten Arbeitskräfte, egal ob in Verwaltung, Produktion oder Entwicklung, an und bleibt in einer Welt der Globalisierung trotz einem gesunden Weitblick stets heimatverbunden. Fragen Sie bei Gelegenheit mal den (noch) Betriebsratchef Uwe Hück zu diesem Thema. Er wird Sie wohl mit einem emotionalen „Wir sind Porsche! Ihr seid Porsche!“ bombardieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Bescheiden ist der König von Bietigheim (sein Wohnort, im Norden von Stuttgart gelegen) beileibe nicht. Als Porschechef braucht es eine gewisse Dekadenz. Großspurigkeit? Gerne, solange etwas dahinter steckt. Dass dem so ist, belegen die Zahlen. Mit Ende des Geschäftsjahrs 2007/08, welches bei Porsche traditionell am 31. Juli endet, testete die kleine Sportwagenfabrik erstmalig die 100.000er Absatzmarke – und das mit Beginn der weltweiten Finanzkrise. Die nebenbei initiierte Schlacht um Europas größten Autobauer war derweil schon lange in Gange. Zusammen mit seinem kongenialen Finanzchef Holger P. Härter, welcher im Übrigen ebenso am 23. Juli seinen Rücktritt bekannt gab, wurde ein undurchsichtiges Optionsgeschäft aufgebaut, mit dem Porsche günstig und nahezu unbemerkt Anteile an VW übernehmen konnte. Das Ende des Liedes kennen wir alle aus der Presse und wollen wir hier auch nicht weiter ausbreiten. Bevor allerdings eine pauschale Voreinnahme erfolgt, möchte ich noch einmal auf die zwei Seiten der Medaille hinweisen. Lasst euch euere Meinung nicht diktieren, denkt selbst nach!</p>
<p style="text-align:justify;">Nevertheless. Anders als die große Konkurrenz wird das operative Geschäft von Porsche, welches bekanntermaßen im Automobilgeschäft und nicht in finanziellen Beteiligungen beheinatet ist, auch das aktuelle Geschäftsjahr mit einem Gewinn und milliardenschweren Umsätzen beenden. Verdienste einer überlegenen Vermarktungsstrategie.</p>
<p style="text-align:justify;">Genie liegt ganz nah am Wahnsinn, das wissen wir alle. Ein Genie war (bzw. ist) Wendelin Wiedeking ohne Zweifel. Aus einem degradierten Geschäft scheffelte er Millionen, gar Milliarden. Und das Vorhandensein einer gewissen Portion Wahnsinn, die in der Geschichte jede große Persönlichkeit besaß, kann man in seinem Fall definitiv nicht verneinen. Er lebte den Mythos Porsche wie kein Zweiter. Und doch bewies er – um die Kontraste seiner Person in krasser Form aufzuzeigen – immer wieder eine Bodenständigkeit, die ihm in der Wirtschaft und insbesondere bei den Mitarbeitern sehr viel Anerkennung bescherte. Golfen? Opernbesuche? Was will er damit. Da bewundert er lieber Bauernhände, „weil man ihnen die Arbeit ansieht“. Auch wenn ich als Student noch nicht allzu viele Vergleiche vorweisen kann, aber mit Standingovations wird dieser Tage nicht jeder Vorstandsvorsitzende von seinen Mitarbeitern begrüßt und verabschiedet.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch, wo Erfolg, da auch Neider.<br />
Weder aus betriebswirtschaftlicher noch aus sozialer Sicht kann man die in den Medien geführte Hetze gegen die Namen Wiedeking/Härter nachvollziehen. Gewinn, auf mehr zielt die Betriebswirtschaft kurz gefasst nicht ab. Das hat das Duo definitiv erreicht.<br />
Ah, verstehe, Lob über ein Vorstandsduo, das 100 Millionen Euro in zwölf Monaten verdient hat, kann man nicht aussprechen. Das lässt sich aus ethisch-moralischen Gründen nicht vereinbaren. Dass hinter dieser Entlohnung das Schaffen von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie einem zukunftsträchtigen Erfolgsmodell steckt und Vater Staat sowieso stolze 50 % für die Entschuldung kassiert, wird wohl übersehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn du mit deinem Porsche Dieseltraktor gerade dein Kartoffelfeld bei Bietigheim umgräbst, dann denke daran: Der Mythos Porsche lebt – dank Dir!</p>
<p style="text-align:justify;">In diesem Sinne!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/252/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=252&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wegschauen ist nicht alles</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 20:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twoandahalfmen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine neue Nachricht aus dem vierten Semester unseres Studiums. Es gibt ein Konstrukt, das in seiner Berechnung alles andere als kompliziert erscheint und doch die Ursache für Sorgenfalten eines Anlegers sein. Betrachtet man die Aktivseite einer Bilanz, so betrachtet man die Mittelverwendung des Unternehmens. Natürlich ist es wichtig sich bei der Unternehmensanalyse mit den zentralen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=245&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Eine neue Nachricht aus dem vierten Semester unseres Studiums. Es gibt ein Konstrukt, das in seiner Berechnung alles andere als kompliziert erscheint und doch die Ursache für Sorgenfalten eines Anlegers sein. Betrachtet man die Aktivseite einer Bilanz, so betrachtet man die Mittelverwendung des Unternehmens. Natürlich ist es wichtig sich bei der Unternehmensanalyse mit den zentralen Positionen auseinanderzusetzen: Kassenbestand, Forderungen, Verbindlichkeiten, Eigenkapital, Rücklagen und Rückstellungen. Doch meistens hört die Analyse des Hobby-Aktionärs schon nach den ersten 3 genannten Positionen auf, manchmal sogar nur nach #2 und #3. Dieser Artikel soll dazu dienen, einen weiteren Punkt zu beleuchten, der auch in Folge des BilMoG seine ungewöhnliche Position beibehält: der Firmenwert.<span id="more-245"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Der Firmenwert kann definiert werden als Differenz aus Kaufpreis bei Erwerb einer Unternehmung und den damit erworbenen Vermögenswerten und Schulden der erworbenen Unternehmung. <img class="alignright size-medium wp-image-247" title="Bilanz FW" src="http://twoandahalfmen.files.wordpress.com/2009/07/bilanz-fw1.jpg?w=300&#038;h=187" alt="Bilanz FW" width="300" height="187" />Nimmt man an, dass eine Unternehmung mit einer Bilanzsumme von 150 für 200 aufgekauft wird, so ensteht ein Firmenwert (FW) von 50. Diese Differenz begründet sich in der Tatsache, dass das kaufende Unternehmen sich aus dem Kauf der anderen Unternehmung einen Cash-flow erwartet, der die aktuelle Bilanzsumme übersteigt. Dies kann verschieden Gründe haben und soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Kurz zusammengefasst könnte man aufführen, dass das Management ineffizient arbeitet und die vorhandenen Mittel nicht optimal verwendet. Wenn dies der Fall ist und eine optimalere Verwendung der Mittel (Fachkräfte, Maschinen, usw.) in dem kaufenden Unternehmen möglich ist, so ist bei Übernahme der anderen Unternehmung ein FW zu aktivieren. Dies entspricht soweit der Mittelverwendung. Fraglich ist an der Stelle nur, was daran problematisch sein könnte, denn an sich klint das Konzept fast risikolos.</p>
<p style="text-align:justify;">Im internationalen Sprachverständnis wird der Firmenwert auch als goodwill oder company value bezeichnet, was in seiner deutschen Übersetzung vielleicht nicht ganz so optimal zur Geltung kommt. Der Begriff goodwill ist treffender, da er die Bereitschaft bezeichnet, für eine ungewisse Zahlungsreihe einen höheren Betrag zu zahlen, als es die Bilanz vermuten lässt. Unternehmensbewertungen sind keine einfache Sache und lassen den einzelnen Unternehmen einen großen Spielraum, um ihre Bilanzen mit einer ansehnlichen Position auszuschmücken. Vor kurzen erst erschien ein Handelsblatt-Artikel mit dem Titel &#8222;Wegschauen hilft nicht mehr&#8220;, der sich mit den Abschreibungen von Firmenwerten beschäftigt. Der Antritt dieses Artikels, war die Nachricht auf der Telekom-Hauptversammlung, dass eine außerplanmäßige Wertberichtigung bei der britischen Mobilfunktochter von ca. 1,8 Mrd. € nötig ist.  Der deutsche Mobilfunkriese ist in Deutschland auch der Firmenwertriese mit einem Volumen von 20,63 Mrd. €, gefolgt von Dax-Größen wie Eon(17,17), Siemens(16,00), Fresenius(10,38) und der Deutschen Post(10,15). Das die Telekom in ihrem britischen Tochterunternehmen nach Analystenschätzungen bisher ca. 13 Mrd. Pfund verbrannt hat, dürfte den Volksaktienanhängern nicht weiter auffallen, dem renditeorientierten Anleger allerdings sehrwohl. Das Problem der Handhabung des Firmenwertes ist sicherlich die nicht festgelegte Abschreibungsverordnung, da hierbei der sogenannte Impairment-Approach das Entscheidungskriterium vorgibt und eine Begründung der Marke &#8222;wir sehen keinen Bedarf abzuschreiben&#8220;, formuliert im besseren Bilanzdeutsch, ausreicht. &#8222;Goodwill ist eine Wette auf die Zukunft&#8220; (Zitat Handelsblatt), die zur Zeit in vielen Unternehmen schiefläuft. Eon hat als einziges Dax-Unternehmen eine größere Summe seiner FW abgeschrieben (etwa 3,3 Mrd.€) und sich damit von einem Teil seiner Wette verabschiedet. In der Rezession zur Zeit kommen solche unerwarteten Abschreibungen auf FW doppelt bitter. &#8222;Es ist ein Zeichen von Ertragsstärke, wenn ein Unternehmen seine Firmenwerte abschreibt&#8220;, so die Aussage von Prof. Wagner an der Universität Tübingen und der Umkehrschulss aus seiner Aussage sei durchaus zulässig, wenn auch nicht immer pauschal zutreffend.</p>
<p style="text-align:justify;">Interessant ist allerdings insbesondere die Beobachtung des Verhätnisses aus Goodwill zu Eigenkapital bei verschiedenen Unternehmen. Da kommt es z.B. bei Fresenius zu einem Prozentsatz von fast 150%  und bei Arcandor zu fast 250% (siehe folgenden Link: <a title="Handelsblatt Firmenwertstatistik" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/firmen-koennen-nicht-mehr-wegschauen;2425882;0" target="_blank">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/firmen-koennen-nicht-mehr-wegschauen;2425882;0</a>). Bedenkt man nun, dass der Firmenwert eine damit vergleichsweise große Position in der Bilanz darstellt und bedenkt die Definition seiner Entstehung (Wette), dann wird einem schnell klar, warum z.B. das Konglomerat Arcandor als weniger gesund eingestuft wird. Die aktuelle Zeit ist auch nicht die Zeit der Neubewertungen, da die Ergebnisse eh schon schlecht genug sind und eine weitere Schmälerung des Firmenwerts das Ergebnis endgültig in die roten Zahlen stürzen könnte. Leider sind die Spielräume für die Unternehmen durch die Neuregelungen dieses Jahres noch größer geworden, so auch die Meinung von Küting, was die Abschreibungen von Firmenwerten noch weiter drosseln wird und den Unternehmen es weiterhin ermöglicht, das &#8222;wahre&#8220; Ergebnis zu verschleiern. Leider wurde aus negativen Beispielen wie Holzmann nicht gelernt, aber leider auch nicht aus den positiven Beispielen wie Astra (Hamburger Biermarke). Einen kleinen abschließenden Unternehmensanalysetrick gibt es noch gratis dazu: entspricht das Verhältnis von Firmenwert zu Eigenkapital einem Prozentsatz &gt;100, so ist die Gefahr einer Überschuldung des jeweiligen Unternehmens unmittelbar in Verzug. Lasst euch also nicht von funkelnden Zahlen blenden!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/twoandahalfmen.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/twoandahalfmen.wordpress.com/245/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=245&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wirtschafts- und Finanzpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 20:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>feds91</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das verflixte vierte Semester. Irgendwo zwischen Grundstudium und Hauptstudium und bereits mit einer klaren Schwerpunktrichtung vor Augen gilt es die letzten Pflichtveranstaltungen zu bewerkstelligen. Wie man es von angehenden Betriebswirten nicht anders erwarten kann, stieß die vierstündige Vorlesung Wirtschafts- und Finanzpolitik (im Weiteren auch gerne mal mit WiFiPo abgekürzt) im Vorfeld nicht so richtig auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=twoandahalfmen.wordpress.com&amp;blog=6488201&amp;post=241&amp;subd=twoandahalfmen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Das verflixte vierte Semester. Irgendwo zwischen Grundstudium und Hauptstudium und bereits mit einer klaren Schwerpunktrichtung vor Augen gilt es die letzten Pflichtveranstaltungen zu bewerkstelligen. Wie man es von angehenden Betriebswirten nicht anders erwarten kann, stieß die vierstündige Vorlesung Wirtschafts- und Finanzpolitik (im Weiteren auch gerne mal mit WiFiPo abgekürzt) im Vorfeld nicht so richtig auf Gegenliebe. „OK“, dachte sich der Schreiber dieser Zeilen, „weiter weg von der Praxis wie die Einführungen in die Mikro- und Makroöknomie kann das eigentlich nicht sein.“ Klingt es doch verheißungsvoll. Vielleicht lässt sich im Anschluss irrationales Verhalten von Vater Staat im Zuge von Banken- und Unternehmensrettungen von der akademischen Seite her betrachten. Doch weit gefehlt.</p>
<p style="text-align:justify;"><span id="more-241"></span>Nach einem Kapitel des ausformulierten Skripts („Gesellschaftliche Zielbestimmung“ genannt) ist der Drops eigentlich schon gelutscht. Und der eingangs noch halbwegs hoffnungsvoll gestimmte Student steckt bereits den Kopf in den Sand: „Bei solch rigiden Annahmen können wir den Praxisbezug getrost vergessen.“ Nun gut, es muss ja auch die Wissenschaft der nie erreichbaren Modellwelten geben. Doch dafür ist das alles recht schnell abgehandelt. Die Zielsetzung ist mit Pareto-Effizienz flink definiert: „Eine Allokation ist pareto-effizient, wenn es keine andere Allokation gibt, die einen Akteur besser stellt, ohne einen anderen schlechter zu stellen.“ Hierbei handelt es sich für die Interessierten um die starke Pareto-Anwendung. Mit Verlaub gesagt, eine starre Vorab-Annahme, die lediglich an nicht existenten vollkommenen Märkten realisiert werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Damit die Fülle an Güter- und Ressourcenallokationen, die Pareto-Effizienz bei Variation eines festen Nutzens eines nicht zu optimierenden Haushalts liefert, auch auf eine einzige Verteilung heruntergebrochen werden kann, resultiert aus sozialen Wohlfahrtsfunktionen und dem Marktergebnis des vollkommenen Marktes eine effiziente Lösung. Mit betriebswirtschaftlicher Logik lässt sich dies offensichtlich nicht vereinen. Wenn Porsche-Chef Wendelin Wiedeking einst sagte, dass „diese Welt auf eine ernüchternde Art und Weise nur Sieger und Verlierer kennt“, dann ist dieses Zitat nicht mit dem Pareto-Kriterium vereinbar. Einen Existenzgrund für eine Unternehmung sehe ich – ohne pathetisch zu werden – nur in einer offenen Effizienzlücke. Da kann sich Adam Smith auch zehnmal in seinem Grab rumdrehen. Hier fördert keiner unterbewusst ein wohlfahrtsoptimierendes Ergebnis der Gesamtökonomie.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass eine WiFiPo in einem vollkommenen Markt nicht einschreiten muss, sieht auch der Dozent in seinem Skript ein. Doch genau dieses Ergebnis soll (zumindest annähernd in einer Second-Best Allokation) erreicht werden, wenn Marktversagenstatbestände in Form von Marktmacht, steigenden Skalenerträgen, externen Effekten oder asymmetrischer Informationsverteilung vorliegen. In der Modellwelt mit zwei repräsentativen Haushalten und zwei Unternehmen mag es verlockend klingen, wenn durch einen Eingriff pareto-effiziente Verteilungen resultieren. In einer Welt mit unterschiedlichsten Präferenzen vermisst man schnell den Bezug zur in den studentischen Köpfen verankerten Realität. Mit einer Case Study, in der der Gasmarkt aus einer Effizienzperspektive betrachtet werden sollte, wagt die Veranstaltung dennoch den schleierhaften Versuch in die Praxis einzutauchen. Dass jedoch im Gasmarkt die definierte Pareto-Effizienz nicht eintreten kann und wird, dazu muss ich weder Bücher noch das Skript weiter als Kapitel eins lesen.</p>
<p style="text-align:justify;">Mitnichten will ich einer Vorlesung, die seit Jahren Bestandteil des hochgelobten Tübinger Y-Studiummodells ist, das Prädikat „studiumirrelevant“ verleihen. Mit etlichen Literaturangaben und komplexen Abschweifungen zeigt das Fach, dass die WiFiPo aus einem anspruchsvoller erscheinenden  Fenster aus betrachtet werden kann.<br />
In der Klausurvorbereitung weiß man jedoch schon bald nicht mehr, was man überhaupt macht. Stumpfsinnig werden Aufgabe für Aufgabe die Marginalbedingungen für Pareto-Effizienz als erste Ableitungen der Lagrange-Funktion aufgeschrieben, ohne dass man sich Gedanken machen muss, was hinter den griechischen und deutschen Buchstaben steht. Ist auch nicht weiter wichtig: GRS = GRT? Dann passt’s!<br />
Und so wird es auch die kommenden Tage weitergehen. Und nach der Klausur werden wir alle sagen können: Immerhin wissen wir wie Pareto-Effizienz definiert ist.</p>
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