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“Wir sind Porsche!”
Es soll sie doch tatsächlich geben, die Arbeitgeber, mit denen sich selbst Praktikanten (bzw. angehende Werkstudenten) nach nur wenigen Wochen vollkommen identifizieren. Porsche ist zweifelsohne solch ein Arbeitgeber. Kaum angefangen, sind schnelle Sportwagen eines der Hauptthemen, die einen auch fernab vom Büro beschäftigen. Dass jeden Abend vor dem Schlafengehen der Aktienkurs gecheckt wird (auch an Urlaubstagen) erklärt sich von alleine. Nach knapp drei Monaten ist man mit so viel Herzblut bei der Sache, dass man realisiert, wie viel Neid doch in unserer Gesellschaft und Presselandschaft steckt.
Afterwork
Es gibt Dinge, die man als Student erst mithilfe seiner ersten Arbeitserfahrungen richtig wahrnimmt. So reden wir zwar nachmittags um 14 Uhr vom wohlverdienten und glückseligen Feierabend und erfreuen uns, meist bereits am Donnerstag, am Wochenende. Ihre Besonderheit erlangen diese zwei Begriffe jedoch erst, wenn man kurz nach 18 Uhr das Büro nach gut zehn Stunden verlässt und weiß, dass das Gehirn fortan in den Standby-Modus heruntergefahren werden kann.
So geschehen am gestrigen Donnerstag.
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